dorothy
Ich suche überall,doch ich finde dein Herz nicht wieder

Ich wollte mir niemals meine Maske entreissen lassen, niemals zeigen, dass auch ich von Schwäche und Skepsis gebeutelt, durch dieses, so müde machende Leben, wandere.
Meine Haare trage ich mal kürzer und mal länger, am liebsten wäre es mir, ich könnte mich von Stunde zu Stunde verändern, so wie mein Geist es tut.
Vielleicht bin ich Misanthrop und verteufel alles Menschliche. Manchmal scheint es so.
Vieles sehe ich als konstruiert und zu sehr an der Oberfläche dümpelnd, nichts Echtes,nichts was ich fühlen kann. Meine Musik genieße ich laut, eventuell so etwas wie eine Teilbefriedigung meiner Bedürfnisse. Meine Angst ist das Unverständnis, nicht das der „Anderen“, eher mein eigenes "nicht Verstehen", innerlich macht es mürbe. Schon oft hatte ich das Gefühl, das Kratzen an meiner innerlichen Oberfläche würde einen glänzenden, schillernden und warmen Kern zu Tage führen. Dem war nicht so, denn nach etlichen Versuchen, ist meine Hoffnung aufgebraucht, sodass irgendetwas stetig zerbricht. Da war dieses zerrende, aufrüttelnde Stechen in meiner Brust, es schien als würde es größer und größer. Meine Angst, dass es mich fressen würde blieb Einbildung. Weil ich glaube, weil ich bin, weil ich fühle.
Durch meine Furcht davor, mich den Nichtigkeiten des Lebens ausliefern zu müssen und durch Wiederholungen abzustumpfen, renne ich weg, möchte schreien, weinen und lachen.
Ich sehe mir dabei zu und erwische mich wieder dabei, mich zu fragen wer du eigentlich bist, wer mir trotz allem so wichtig geworden ist.
Anarchie findet in den Köpfen statt, Sex zwischen Körpern und die Liebe, die geht noch viel tiefer. Das musste ich nicht von dir lernen , aber es war schön zu wissen, dass wir uns auch ohne viel Wort verstanden und Schweigen manchmal genügte.
Und jetzt?
Meine Maske ist weg, du hast sie mir entrissen, ich wollte das gar nicht.
Du hast mir irgendwann dein Herz gegeben,weil du das wolltest,brauchtest.
Da sitze ich nun, mit diesem grauen, unheimlichen Bruchstück meiner Vergangenheit und einem Herz in der Hand, du hast es mir geschenkt und ich würde gerne etwas zurückgeben.
Meine Hände brennen, mein erster Impuls war, es so weit wie möglich von mir zu werfen.  Ich finde es nciht mehr,ich suche überall, doch ich finde dein Herz nciht wieder
13.2.12 13:24
 


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